Agenda zur Digitalisierung im E-Handwerk

Zielsetzung: Information / Dialog fördern

Handwerksorganisation: ZVEH

Verantwortlich: Alexander Neuhäuser

Beispielbeschreibung:

Die E-Handwerke gestalten die Infrastruktur für die digitale Zukunft mit. Parallel besteht für sie die Herausforderung, sich auch selbst mit ihren Serviceleistungen auf den zukünftigen digitalen Marktplätzen zu behaupten.
Um ein sichtbares Bild von den anstehenden, massiven Veränderungen zu zeichnen, hat der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) auf 16 Seiten die „Agenda zur Digitalisierung im E-Handwerk“ (Agenda Digitalisierung) entwickelt. Darin werden ausgewählte Themen der Digitalisierung komprimiert dargestellt und Einschätzungen abgegeben sowie Konsequenzen für die Innungsorganisation und die E-Handwerksbetriebe aufgezeigt.
Gleichzeitig wurde mit der Bonner Erklärung ein Katalog mit fünf Anforderungen aufgestellt, die nach Auffassung des ZVEH erfüllt sein müssen, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Diese „Bonner Erklärung“ stellt gewissermaßen prägnant und auf den Punkt gebracht die Essenz der Agenda Digitalisierung dar.
Beide Papiere sind als Dialogangebot an die Politik, an die Partner in der Elektrobranche, aber auch an die elektrohandwerkliche Organisation und ihre Innungsbetriebe selbst, zu verstehen. Es ist unerlässlich, die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen mit verstärkter Kommunikation zu begleiten.

So wurde das Projekt umgesetzt:

Federführend bei der Entwicklung der Agenda Digitalisierung ist die „Projektgruppe Digitalisierung“ im ZVEH unter dem Vorsitz von ZVEH-Vizepräsident Christoph Hansen. Im September 2017 hat die Projektgruppe die Agenda erstmals zusammen mit der Bonner Erklärung auf dem E-Kongress des ZVEH vorgestellt.
Sämtliche in der Publikation getroffenen Aussagen, Empfehlungen und Beschreibungen basieren auf ausführlichen Analysen und Diskussionen der Projektgruppe mit Vertretern der E-Branche sowie auf Praxiserfahrungen, die die Mitglieder in den vergangenen Monaten gesammelt haben.
Die Inhalte werden stetig weiterentwickelt, da die fortschreitende Digitalisierung als Megatrend unserer Zeit laufend Anpassungen erforderlich macht.

Das haben wir erreicht:

Mit der Agenda Digitalisierung und der Bonner Erklärung ist es gelungen, den Dialog innerhalb der E-Branche zum Thema Digitalisierung zu intensivieren. Die Agenda wird als Leitplanke für das Agieren in Zeiten sich stetig verändernder Märkte wahrgenommen.
Gleichzeitig haben sich die E-Handwerke erfolgreich als Berufsgruppe positionieren können, die den Wandel im Zeitalter der Digitalisierung nicht nur eng begleitet, sondern an ganz wesentlichen Stellen mitgestaltet.