Design-Thinking für neue Geschäftsmodelle

Zielsetzung: Orientierung im digitalen Umbruch

Handwerksorganisation: Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH)

Verantwortlich: Stephan Blank

Beispielbeschreibung:

Marktstrukturen, -prozesse und -angebote wandeln sich im Zuge der Digitalisierung immer umfänglicher und rasanter. Für ihre eigene Zukunftsfähigkeit müssen auch die Handwerksunternehmen ihre Geschäftsmodelle an die neuen Gegebenheiten anpassen.
Für die Identifizierung und Umsetzung entsprechender Schritte stehen unter dem Sammelbegriff des "Design-Thinking" unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Diese Methoden in die Handwerksunternehmen hinein zu tragen – sowohl direkt als auch über die Beraterstrukturen der Handwerksorganisation – ist ein wichtiges Anliegen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk.
Auch wenn sich diese Anpassungsherausforderungen von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden, lassen sich gleichwohl auch gewerke- und gruppenspezifische Grundmuster und Lösungsansätze identifizieren. Daher ist dieses Thema gerade auch für die Fachverbände des Handwerks in ihrer Unterstützung und Begleitung der Unternehmen in die Digitalisierung sehr wichtig.

So wurde das Projekt umgesetzt:

Bereits anlässlich der IHM 2017 wurde im Rahmen einer Regionalkonferenz das Design-Thinking prominent thematisiert.
Seitens des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk konnte darüber hinaus mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam ein mehrstufiges Workshop-Konzept entwickelt werden, das sich an die Fachverbände des Handwerks richtete. In einem Kurzseminar wurden zunächst die Grundzüge des Design-Thinking kommuniziert. Daran schloss sich ein mehrtägiges Vertiefungsseminar an, innerhalb dessen eine internationale Studentengruppe anhand von Leitfragen der beteiligten Fachverbände spezifische Geschäftsmodellinnovationen ableitete und präsentierte. Diese Ergebnisse werden aktuell von den Verbänden ausgewertet. Dabei besteht für sie die Möglichkeit, diese Ideen dann in jeweiligen Semesterprojekten von den Studenten weiter auffächern, vertiefen und ausbauen zu lassen.
Parallel hierzu wurde ein eintägiges Einstiegsseminar zum Design-Thinking für die Berater in der Handwerksorganisation entwickelt und an insgesamt sechs Standorten durchgeführt. Die hieraus gewonnenen Erfahrungen werden zugleich dazu genutzt, ein dreitägiges Vertiefungsseminar im Rahmen des Fortbildungsangebots für Berater zu entwickeln. Die Seminartermine für 2018 stehen bereits fest und können über BISTECH gebucht werden.

Das haben wir erreicht:

Sowohl handwerkliche Unternehmerschaft als auch Fachverbände und Berater innerhalb der Handwerksorganisation konnten weiter für aus der Digitalisierung folgende Anpassungsnotwendigkeiten sensibilisiert werden. Für das Methodeninstrumentarium des Design-Thinking wurde ein zielgruppengerechtes Transferformat entwickelt.

Bildquelle/Fotograf

Foto: KDH (Kompetenzzentrum Digitales Handwerk)