Digitalisierung und Berufsbildung im Handwerk

Zielsetzung: Erarbeitung von Handlungsstrategien für die Berufsbildung

Handwerksorganisation: ZDH

Verantwortlich: Mirko Wesling

Beispielbeschreibung:

Digitalisierung verändert nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend, sondern sie stellt auch neue Anforderungen an die Beschäftigten, Inhaber und Ausbilder im Handwerk. Vor diesem Hintergrund wurde 2017 im ZDH eine Arbeitsgruppe etabliert, die sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung speziell für die berufliche Bildung beschäftigt.

So wurde das Projekt umgesetzt:

Im Zuge der Sitzungen kristallierten sich drei Aktionsfelder heraus, die für das Handwerk besonders relevant sind. Zum einen wird es in der Zukunft noch stärker darum gehen müssen, digitale Allgemeinbildung im Sinne einer grundlegenden Medien- und IT-Kompetenz für Schulabsolventen aller allgemeinbildenden Schulen sicherzustellen. Zweitens tangiert die Digitalisierung sowohl berufsübergreifende, berufsfachliche als auch unternehmerische Qualifikationsanforderungen: Dieser Herausforderung muss sich das Handwerk im Rahmen einer Weiterentwicklung seiner Qualifikationsstrategie stellen. Und schließlich wurden drittens die Verfahren und die Prozesse in der beruflichen Bildung als Aktionsfeld bestimmt. Es müssen Experimentierräume geschaffen, Wege zum Ausprobieren geebnet und Voraussetzungen für den Transfer erfolgreicher Initiativen sichergestellt werden.

Das haben wir erreicht:

Die Ziele und Herausforderungen in den drei genannten Aktionsfeldern wurden in einem Positionspapier festgehalten. Es gilt nun, die einzelnen Aktivitäten weiter zu konkretisieren und umzusetzen. So müssen zeitnah Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für einzelne Ziele und Maßnahmen näher bestimmt, Etappenschritte definiert und politische Forderungen ausgearbeitet werden.

Bildquelle/Fotograf

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